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Monte Pana
Monte Pana
Monte Pana
Der Langkofel
Zwischen Himmel und Erde
Faszinierende Landschaften

Die Langkofelgruppe – das Wahrzeichen der Grödner Dolomiten

Eindrucksvolle Bergwelt mit einzigartigen Felsformationen und imposanten Gipfeln – ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

Der Langkofel: das Wahrzeichen der Grödner Dolomiten vom Monte Pana aus erleben

Ein unverwechselbarer Berg aus einer ganz besonderen Perspektive

Der Langkofel (3.181 m) – auf Italienisch Sassolungo und auf Ladinisch Saslonch – ist der Haupt- und höchste Gipfel der gleichnamigen Gebirgsgruppe und eines der bekanntesten Wahrzeichen Grödens und der Dolomiten.

Seine gewaltigen Felswände, Türme und Zinnen prägen unverwechselbar die Berglandschaft oberhalb von St. Christina. Vom Monte Pana, direkt am Fuße des Massivs, zeigt sich der Langkofel aus einer besonders eindrucksvollen Nähe. Er ist hier nicht nur ein Berg am Horizont, sondern begleitet Wanderungen, sportliche Aktivitäten und ruhige Momente in der Natur zu jeder Jahreszeit.

Wer weiter zum Mont de Sëura hinauffährt, kommt den Felswänden des Langkofels noch näher. Gerade diese außergewöhnliche Nähe macht Monte Pana und Mont de Sëura zu zwei besonderen Orten, um einen der faszinierendsten Berge der Dolomiten zu erleben und zu fotografieren.

 

Langkofel und Langkofelgruppe – was ist der Unterschied?

Mit Langkofel ist der 3.181 Meter hohe Hauptgipfel gemeint. Die Langkofelgruppe bezeichnet hingegen das gesamte Bergmassiv zwischen Gröden und dem oberen Fassatal.

Neben dem Langkofel gehören unter anderem der Plattkofel, die Grohmannspitze, die Fünffingerspitze, der Innerkoflerturm und der Zahnkofel zur Gruppe. Gemeinsam bilden sie eine außergewöhnliche Landschaft aus steilen Wänden, Türmen, Graten und Felsschluchten, die je nach Blickwinkel immer wieder anders erscheint.

Der Name Langkofel bedeutet wörtlich „langer Fels“ beziehungsweise „langer Stein“. Dieselbe Bedeutung findet sich im italienischen Namen Sassolungo und im ladinischen Saslonch wieder.

 

Eine Geschichte, die vor rund 240 Millionen Jahren im Meer begann

Die Geschichte des Langkofels reicht viel weiter zurück als die heutige Berglandschaft.

Vor etwa 240 Millionen Jahren, in der mittleren Trias, lag das Gebiet der heutigen Dolomiten nahe am Äquator und war vom Tethysmeer bedeckt. Kalkalgen, Schwämme und andere Meeresorganismen bauten über lange Zeit mächtige riffartige Strukturen auf – vergleichbar mit heutigen tropischen Korallenriffen.

Auch der Langkofel entstand ursprünglich als ein solches tropisches Riff. Die Ablagerungen wurden später zu Dolomitgestein umgewandelt, bei der Entstehung der Alpen aus dem Meer gehoben und in Millionen von Jahren durch Erosion zu jener spektakulären Berglandschaft geformt, die wir heute sehen.

Am Plattkofel lässt sich die ursprüngliche Flanke dieses fossilen Riffs noch besonders gut erkennen.

Der Gedanke, dass die heute hoch über Gröden aufragenden Felswände einst auf dem Grund eines tropischen Meeres entstanden sind, macht die Langkofelgruppe zu einem besonders faszinierenden Zeugnis der Erdgeschichte.

 

13. August 1869: die Erstbesteigung des Langkofels

Auch in der Geschichte des Dolomitenalpinismus nimmt der Langkofel eine bedeutende Stellung ein.

Am 13. August 1869 erreichte der Wiener Alpinist Paul Grohmann gemeinsam mit den Bergführern Franz Innerkofler und Peter Salcher erstmals den Gipfel.

Der Berg galt damals aufgrund seiner langen Aufstiegsroute, der steilen Wände und der Gefahr von Steinschlag als besonders schwierig und nahezu unbezwingbar. Die erfolgreiche Erstbesteigung wurde zu einem Meilenstein in der Erschließung der Dolomiten.

Bis heute gehören die großen Wände des Langkofels zum anspruchsvollen Terrain erfahrener Alpinisten. Wanderer und Familien können die Berggruppe hingegen auf zahlreichen Wegen und von eindrucksvollen Aussichtspunkten an ihrem Fuß erleben.

 

Monte Pana: ein Logenplatz vor dem Langkofel

Eine der Besonderheiten des Monte Pana ist seine unmittelbare Lage unterhalb der Langkofelgruppe.

Vom Hochplateau öffnet sich ein weiter und zugleich erstaunlich naher Blick auf das Massiv. Wiesen, Wälder und Almflächen bilden den natürlichen Vordergrund zu den mächtigen Dolomitenwänden und machen Monte Pana auch für Besucher interessant, die den Langkofel ohne anspruchsvolle Bergtour erleben möchten.

Das Licht verändert das Erscheinungsbild des Berges im Laufe des Tages ständig. Am Morgen wirken die Konturen oft klar und kühl, während sich der Fels am Abend in den typischen Farbtönen der Dolomiten-Enrosadira verfärben kann. Schnee, Wolken, grüne Almwiesen und herbstliche Farben lassen immer neue Motive entstehen.

Monte Pana gehört deshalb auch zu den besonders reizvollen Orten, um den Langkofel zu fotografieren.

 

Mont de Sëura: dem Langkofel noch näher

Vom Monte Pana führt der Sessellift hinauf zum Mont de Sëura, in das alpine Gebiet auf über 2.000 Metern direkt am Fuße der Langkofelgruppe.

Hier verändert sich die Dimension der Landschaft. Die Felswände erscheinen noch größer, und der Langkofel nimmt einen weiten Teil des Blickfeldes ein.

Mont de Sëura ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen zur Comici-Hütte, zur Steinernen Stadt und zum Sellajoch sowie für verschiedene Routen rund um die Langkofelgruppe.

Wer dem Langkofel möglichst nahekommen möchte, ohne gleich einen langen oder technisch anspruchsvollen Aufstieg zu unternehmen, findet mit der Kombination Monte Pana – Mont de Sëura eine besonders attraktive Möglichkeit.

 

Wandern rund um die Langkofelgruppe

Die Langkofelumrundung zählt zu den klassischen Wandererlebnissen der Dolomiten.

Vom Monte Pana gelangt man zunächst mit dem Sessellift zum Mont de Sëura. Von dort führen Wege in Richtung Comici-Hütte und Sellajoch. Weitere Routen führen zur Langkofelscharte und durch die beeindruckende Bergwelt des Massivs oder setzen die Umrundung zwischen Almwiesen, Felswänden, Wäldern und Berghütten fort.

Doch es muss nicht immer die komplette Runde sein. Auch kürzere Wanderungen vom Monte Pana oder Mont de Sëura ermöglichen es, über längere Zeit direkt unter dem Langkofel unterwegs zu sein.

Vor jeder Tour sollten Schwierigkeitsgrad, Wetter, Wegzustand und mögliche Schneefelder überprüft werden. Gerade in höheren Lagen können auch zu Beginn des Sommers noch winterliche Verhältnisse herrschen.

 

Der Langkofel zu jeder Jahreszeit

Im Sommer bilden grüne Almwiesen einen starken Kontrast zu den grauen Felswänden. Wandern, Mountainbiken, Klettern und andere Outdoor-Aktivitäten finden unmittelbar vor dieser außergewöhnlichen Kulisse statt.

Im Herbst sorgen die tiefere Sonne, die Farben der Wälder und die ruhigere Atmosphäre für besonders intensive Bergmomente.

Im Winter verändert Schnee die Landschaft vollständig. Am Monte Pana kann man Ski fahren, langlaufen, Winterwanderungen unternehmen und den Langkofel in einer stilleren, fast monumentalen Atmosphäre erleben.

Im Frühling treffen die ersten grünen Flächen des Hochplateaus auf die noch verschneiten Gipfel und schaffen besonders eindrucksvolle Kontraste.

Der Langkofel ist deshalb kein Berg, den man nur einmal sehen sollte. Mit den Jahreszeiten, dem Wetter und dem Licht zeigt er immer wieder ein anderes Gesicht.

 

Ein Berg voller Sagen

Wie viele markante Berge der Dolomiten ist auch der Langkofel eng mit den alten ladinischen Sagen verbunden.

Eine der bekanntesten Geschichten erzählt von einem riesigen Langkofel, der den Bewohnern der Täler Tiere stahl und die Schuld den Wildtieren gab. Als der Rat der Riesen seine Lügen entdeckte, wurde er dazu verurteilt, in der Erde zu versinken.

Der Sage nach blieb nur noch eine seiner Hände sichtbar: die markanten Fünf Finger, die bis heute neben dem Langkofel in den Himmel ragen.

Geologie, Alpingeschichte und Mythologie verbinden sich hier zu einem Berg, der für die Menschen in Gröden weit mehr als nur Teil der Landschaft ist.

 

Den Langkofel vom Monte Pana aus erleben

Man muss nicht auf seinem Gipfel stehen, um die Faszination des Langkofels zu verstehen.

Vom Monte Pana kann man ihn beobachten und fotografieren, an seinen Ausläufern wandern, mit dem Sessellift zum Mont de Sëura hinauffahren, in einer Berghütte einkehren oder einfach auf einer Almwiese sitzen und seine gewaltige Präsenz auf sich wirken lassen.

Vielleicht ist genau das die schönste Art, den Langkofel zu erleben: nicht nur einen Berg zu betrachten, sondern Zeit in seiner Landschaft zu verbringen.

 

Entdecken Sie Monte Pana und Mont de Sëura und erleben Sie den Langkofel aus einer Perspektive, die in Erinnerung bleibt.